The Entanglement between Gesture, Media and Politics

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The
Entanglement
between
Gesture, Media &
Politics
Das Projekt

Das Projekt

The Entanglement between Gesture, Media & Politics

Das Projekt „The Entanglement between Gesture, Media and Politics“ untersucht die Verschränkungen körperlicher Gesten mit zeitgenössischen ubiquitären und global vernetzten Medientechnologien. (Sich) Zu zeigen erhält einen neuen Stellenwert, sowohl in global zirkulierenden Bewegtbild-Medien als auch in zunehmend von Sensoren und Prozessoren durchzogenen Alltagswelten. Dabei ändern sich Präsenz und Öffentlichkeit, so die Annahme des Projekts. Es gilt zu analysieren, wie unterschiedliche Formen von Gegenwärtigkeit und Öffentlichkeit verfasst sind und wie sie entstehen. Die Arbeit an zwei Schwerpunktthemen soll diese Prozesse erfahrbar machen und die Reflexion ermöglichen.

Zum Ende des 1. Workshop lud das Projekt zum Open Studio an der HBK ein. Foto: Torsten Schmitt Fotografie | Berlin | www.fotosch.de

 

1. „Un/Wahrnehmbare Geste“ fragt, wie Bewegung zu Geste wird. (Wie) Entstehen in der Verschränkung von Erkennungstechnologie, Sinneswahrnehmung und Bewegungspraktiken (neue) Gesten? Gab es diese Genese von Gesten schon in historischen Konstellationen von Technologie, Wahrnehmung und Praktiken? Und inwieweit hat sich der Entstehungsprozess verändert?

2. Der Schwerpunkt „Politische Geste“ untersucht Gesten, die zu machtvollen Signifikanten politischer Anliegen wurden. Gefragt wird, wie diese Gesten ihre spezifische Bedeutung und Signifikanz erlangen, wie sie sich auf politische und soziale Kontexte beziehen und wie sie diese (um)strukturieren?

In drei Workshops in Deutschland und Österreich arbeiten KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Bereichen über zwei Jahre hinweg zusammen: Sound, Performance Art und visuelle Kunst treffen auf Medien- und Tanzwissenschaften, Technikgeschichte und Sozialwissenschaft.

Eindrücke aus dem ersten Workshop in Braunschweig. Foto: Tobias Schulze, tjschulze.de
Arbeit mit und an Gesten während des zweiten Workshops in Hallein, Österreich. Foto: Tobias Schulze, tjschulze.de

 

In den Workshops erforschen wir gemeinsam exemplarischen Gesten und Konstellationen. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit entwickeln wir ein Framework, das es erlaubt, die unterschiedlichen Perspektiven und disziplinären Methoden in produktive Spannung zueinander zu setzen. In von uns so benannten „Transformation Chains“ verbinden wir Objekte und Perspektiven aus der individuellen Forschungsarbeit in räumlichen und performativen Konstellationen. Wir transformieren das Material, in dem wir es mit den je unterschiedlichen Perspektiven und Methoden ver- und behandeln. So soll ein Netz von Sichtbarkeiten, Praktiken und Erfahrungen entstehen, in dem sich (neues) Wissen um das Entanglement between Gesture, Media and Politics formiert.

In einem abschließenden Symposium in Berlin (Ende 2018) stellen wir Prozesse, Methoden und Ergebnisse einer größeren Öffentlichkeit vor.

Fragen zu Verwicklungen von Gesten, Medien und dem Politischen. Foto: Torsten Schmitt Fotografie | Berlin | www.fotosch.de

 

Durchgeführt an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig; gefördert durch die Volkswagen-Stiftung im Rahmen des Programms Arts & Science in Motion; unterstützt von der Universität für angewandte Kunst Wien.

Das Projekt

Das Projekt „The Entanglement between Gesture, Media and Politics“ untersucht die Verschränkungen körperlicher Gesten mit zeitgenössischen ubiquitären und global vernetzten Medientechnologien.

(Sich) Zu zeigen erhält einen neuen Stellenwert, sowohl in global zirkulierenden Bewegtbild-Medien als auch in zunehmend von Sensoren und Prozessoren durchzogenen Alltagswelten. Dabei ändern sich Präsenz und Öffentlichkeit, so die Annahme des Projekts. Es gilt zu analysieren, wie unterschiedliche Formen von Gegenwärtigkeit und Öffentlichkeit verfasst sind und wie sie entstehen. Die Arbeit an zwei Schwerpunktthemen soll diese Prozesse erfahrbar machen und die Reflexion ermöglichen.

Mehr

Projekte

Workshop I / Braunschweig

Vom 24. bis zum 28. April 2017 trafen sich die ProjektteilnehmerInnen zum ersten Workshop in Braunschweig. In intensiven Arbeitstagen stellten wir einander unsere Materialien und Methoden vor, zeigten Zwischenergebnisse von Recherchen, wir orteten gemeinsame Interessen an ausgewählten Fallbeispielen und erprobten unterschiedliche Methoden, um sich diesen analytisch anzunähern.

Workshop II / Hallein

Das internationale Kunst- und Design-Festival „Schmiede Hallein“ war der Rahmen für den zweiten Workshop des Forschungsprojekts „The Entanglement between Gesture, Media and Politics“ vom 20. bis 30. September 2017. Auf einem Teil des weitläufigen Areals einer ehemaligen Saline konnte das Projektteam einen Ort schaffen, der Experimente mit körperlichen Gesten, mit Technik und räumlichen Installationen ermöglichte.

Workshop III / Berlin-Köpenick

Der dritte Projekt-Workshop fand vom 15. bis 19. Mai in den Lake Studios, Berlin Köpenick, statt. Wir arbeiteten intensiv an Installationen, Lecture Performances und Choreografien. Nach den Phasen von Exploration und Experimenten zu unseren Schwerpunktthemen und Fallstudien konzentrierten wir uns nun auf deren Verdichtung und ästhetische Formen.

Workshop IV / Berlin-Kreuzberg

Vom 4. bis 10. September 2018 trafen wir uns zum vierten und letzten Workshop im Kunstquartier Bethanien. Wir arbeiteten intensiv an unseren kollektiven und individuellen Installationen für die Ausstellung im Dezember.

Symposium: Throwing Gestures

Kunstquartier Bethanien, Studio 1, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin. Vernissage 7. Dezember 2018, 19.30 Uhr. Symposium 8. Dezember 2018, 10–19 Uhr.
Zusammen mit der Ausstellung bildet das Symposium den Abschluss des interdisziplinären Forschungsprojektes, das nach den Verhältnissen zwischen Gesten und global vernetzten ubiquitären Technologien fragt.

News

G20

Dina Boswank, Timo Herbst, Irina Kaldrack, Silas Mücke, Marcus Nebe

Timo Herbst: Einzelausstellung „Optical Flow“

In seiner Einzelausstellung „Optical Flow“ im „jungen museum Bottrop“ zeigt Timo Herbst eine Auswahl von Zeichnungen und Videos, die sich mit Bewegungen und Gesten im Privaten und Gruppenformationen im öffentlichen Raum beschäftigen.

Partner/Kooperationen

Das Projekt The Entanglement between Gesture, Media & Politics wurde durch die Kooperation mit folgenden Partnern möglich: